Für Kfz-Schiedsstellen der Innungen

Jeder Schiedsfall hat eine Nummer, eine Akte und einen Stand — für alle Beteiligten sichtbar.

Anträge kommen per Formular, E-Mail oder Anruf herein — Schiedspilot macht daraus von selbst eine Fallakte. Antragsteller und Betriebe sehen jederzeit, wo ihr Verfahren steht. Ihre Geschäftsstelle telefoniert weniger hinterher und hat den Kopf frei für die Fälle selbst.

Kostenlos für Verbraucher, wie bisher. Schiedspilot entlastet die Geschäftsstelle.

Weniger Verwaltung, mehr Schiedsarbeit.

Schiedspilot nimmt Ihrer Geschäftsstelle die Handgriffe ab, die heute Zeit fressen — und macht aus Ordnern, Mails und Zetteln einen einzigen Verlauf.

Zeitersparnis

Eingangsbestätigung, Zuordnung, Sachstandsauskunft: Was heute Minuten pro Vorgang kostet, passiert von selbst. Sie öffnen den Fall und arbeiten direkt am Verfahren.

Klare Kommunikation

Alle Nachrichten, Fristen und Dokumente in einem Verlauf — beide Parteien lesen denselben Stand. Missverständnisse und doppelte Erklärungen entfallen.

Deadlines im Griff

Stellungnahmefristen und Wiedervorlagen erinnern von selbst. Kein Fall bleibt liegen, keine Frist verstreicht unbemerkt.

Sauberes Archiv

Abgeschlossene Verfahren wandern vollständig und durchsuchbar in die Historie — mit allen Dokumenten, Nachrichten und dem Schiedsspruch.

Keine Papierarbeit

Anträge, Stellungnahmen, Fotos und Rechnungen kommen digital herein und bleiben digital. Drucken, Abheften und Suchen im Ordner entfallen.

Rund 100 Schiedsstellen — die meisten arbeiten mit PDF und Post.

Ausgangslage

Die Kfz-Schiedsstellen sind eine starke Einrichtung des Kfz-Gewerbes — nur ihre Werkzeuge sind stehen geblieben: Formulare per Post, Sachstandsanfragen am Telefon, Akten im Ordner. Das kostet genau dort Zeit, wo es schnell gehen müsste.

0

Schiedsanträge pro Jahr bundesweit (2019)

0 %

betreffen Werkstattleistungen, 18 % Gebrauchtwagen

0 %

werden schon im Vorverfahren erledigt — dort zählt Tempo und Transparenz

Quelle: ZDK, kfzgewerbe.de. Kfz-Schiedsstellen sind keine Verbraucherschlichtungsstellen nach VSBG; Grundlage ist die Verfahrensordnung der jeweiligen Innung.

Ein Link, eine PIN, der ganze Fall.

So einfach ist es für Antragsteller — ohne Registrierung, ohne Passwort, ohne Rückfragen bei Ihrer Geschäftsstelle.

  1. Antrag stellen

    Online-Formular mit den Feldern des ZDK-Antrags: Fahrzeug, Auftrag, Beanstandung, Rechnung, Beweismittel. Oder einfach eine E-Mail an die Schiedsstelle — auch daraus wird ein Fall.

  2. Link und PIN erhalten

    Die Bestätigungsmail enthält Fallnummer und Zugangslink. Zum Öffnen genügt die eigene E-Mail-Adresse; eine sechsstellige PIN bestätigt, dass sie dem Antragsteller gehört. Kein Passwort, keine Registrierung.

  3. Fall verfolgen

    Die Akte zeigt Status, Nachrichten und Dokumente als fortlaufenden Verlauf. Nachfragen, Fotos und Unterlagen werden direkt im Fall hochgeladen — statt als lose Mail-Anhänge.

Alles, was ein Schiedsfall braucht — und nichts, was ein Helpdesk mitschleppt.

Für Ihre Geschäftsstelle heißt das: weniger Zettel, weniger Suchen, weniger Hinterhertelefonieren.

Fallakte mit eindeutiger Nummer

SF-2026-00123 statt „der Fall mit dem Zahnriemen": Jede Antwort per Mail sortiert sich selbst in die richtige Akte. Nie wieder Anhänge suchen oder Vorgänge doppelt anlegen.

Zuständige Person pro Fall

Jeder Fall hat ein Gesicht. Die Fallliste zeigt nur, was gerade Arbeit braucht — Erledigtes wandert automatisch ins durchsuchbare Archiv.

Status und Fristen

Die Statuskette folgt Ihrer Verfahrensordnung — von Eingang bis Schiedsspruch. Wiedervorlagen erinnern rechtzeitig an jede Stellungnahmefrist: Deadlines halten sich ab jetzt von selbst.

Mehrere Postfächer

Ihre bestehenden Postfächer bleiben — Exchange oder IMAP. Neue Mails werden zu Fällen, Antworten landen samt Anhängen im richtigen Verlauf. Ganz ohne Zutun.

Dateien und Bilder im Fall

Auftragsschein, Rechnung, Fotos vom Schaden: Beide Seiten laden direkt in die Akte hoch. Nichts klemmt in Mail-Threads, nichts liegt im falschen Ordner.

Interne Notizen und Vorlagen

Notizen, die nur Ihr Team sieht, und Textvorlagen von der Eingangsbestätigung bis zum Schiedsspruch — zwei Klicks statt Formulierungsarbeit.

Egal, wie der Fall hereinkommt — er landet in der Akte.

Drei Wege hinein, ein Ergebnis: eine vollständige Akte — ohne Abtippen.

Online-Formular

Alle Felder des ZDK-Antrags inklusive Upload und Erklärungen. Der Antragsteller erhält sofort Fallnummer und Zugangslink — bei Ihnen liegt der Fall fertig angelegt im Eingang.

E-Mail

Beliebig viele Postfächer, etwa schiedsstelle@kfz-innung-… Neue Mails werden zum Fall, Antworten sortieren sich über Fallnummer und Mail-Kopfzeilen von selbst ein.

Telefon (3CX, sipgate)

Verpasste Anrufe und Voicemails legen den Fall automatisch an oder ergänzen ihn. Mit Transkription steht das Gespräch als Notiz im Verlauf — nichts bleibt nur im Gedächtnis.

Zusammenfassen, vorformulieren, einordnen — die Entscheidung bleibt bei der Schiedsstelle.

Die KI übernimmt die Schreibarbeit — das Urteil bleibt bei Ihrer Schiedsstelle.

Fallzusammenfassung

Aus Antrag, Mails und Anrufnotizen entsteht auf Knopfdruck ein Sachverhalt in fünf Sätzen — fertig für die Vorkommission, ohne eine Stunde Aktenstudium.

Antwortentwürfe

Standard-Nachrichten werden vorentworfen — „Guten Tag Frau …, der Betrieb ist Innungsmitglied, Sie erhalten Rückmeldung" oder die Absage bei Nicht-Mitgliedschaft. Der Sachbearbeiter prüft, versendet direkt im Fall-Chat und passt Aktionen und Bearbeitungsstand gleich dort an.

Einordnung beim Eingang

Fallart, Zulässigkeit (Innungsbetrieb? Frist gewahrt? Gerichtsverfahren anhängig?) und fehlende Angaben sind beim Öffnen schon markiert. Sie prüfen, statt zu suchen.

Anrufe als Text

Telefonate werden transkribiert und in Stichpunkten zusammengefasst — jede Zusage ist dokumentiert, nichts hängt am Gedächtnis einzelner Personen.

Datenschutz zuerst.

Namen, Kennzeichen und Fahrgestellnummern werden vor jeder Anfrage an ein Modell pseudonymisiert. Keine Nutzung der Daten zum Training. Die Innung wählt, wo das Modell läuft:

EU-Cloud

Europäischer Anbieter mit Auftragsverarbeitungsvertrag und Rechenzentrum in der EU; Kosten im Schiedsbetrieb: wenige Euro pro Monat.

Premium

Leistungsstärkste Modelle über EU-Regionen großer Cloud-Anbieter — für anspruchsvolle Entwürfe, ebenfalls ohne Datenabfluss außerhalb der EU.

Warum kein Ticketsystem und kein Formular-Baukasten?

Generische Helpdesks kennen Kunden und Agenten, aber keine zwei Parteien, keine Stellungnahmefristen und keinen Schiedsspruch. Online-Formulare enden beim Absenden.

AnforderungPapier / PDF-AntragOnline-FormularTicketsystemSchiedspilot
Fallstatus für Antragsteller einsehbarNur telefonischNeinTeilweise, mit KundenkontoJa, per Link und PIN
Antragsfelder nach ZDK-MusterJaJaNachbau nötigJa, vorkonfiguriert
Fälle aus Mail und Telefon automatischNeinNeinMail ja, Telefon seltenMail, 3CX, sipgate
Verlauf mit Dokumenten beider SeitenAktenordnerNeinJa, als Ticket-ThreadJa, als Fallakte
Statuskette des SchiedsverfahrensHandschriftlichNeinFrei konfigurierbarJa, nach Verfahrensordnung
KI-Zusammenfassung, EU-betriebenNeinNeinAufpreis, meist US-CloudJa, im EU-Rechenzentrum
Betrieb und Datenhaltung in DeutschlandJe nach AnbieterJe nach AnbieterJa, gehostet in Deutschland

Bewusst schlank, bewusst europäisch.

Technik in Kürze — keine Plattform-Magie, sondern bewährte Bausteine.

Plattform

Laravel und Filament, PostgreSQL. Ein Bearbeiter-Bereich, ein Portal für Parteien, kein separates Frontend.

Zugang

Bearbeiter mit Konto; Antragsteller und Betriebe per Link, E-Mail und Einmal-PIN.

Anbindung

Microsoft 365 / Exchange, IMAP, 3CX, sipgate. Weitere Telefonanlagen über Webhooks.

Betrieb

Gehostet in Deutschland. Auftragsverarbeitung, Löschkonzept nach Aufbewahrungsfrist — Sie betreiben nichts selbst.

Schiedspilot sucht seine Pilot-Innung.

Wir bauen Schiedspilot gemeinsam mit einer Schiedsstelle auf, die ihre Verfahrensordnung, ihre Formulare und ihren Alltag einbringt. Im Gegenzug: Mitgestaltung, Vorzugskonditionen und ein Werkzeug, das zu Ihrer Arbeit passt.

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